Ein paar Worte zum taz-Artikel „Dubiose Evangelisierung“

Warum es sinnvoll ist, mit manchen Journalisten zu sprechen, mit anderen nicht! Der nachfolgende Beitrag bezieht sich auf den Artikel “Dubiose Evangelisierung” in der taz.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Medienkampagne gegen die BIRKE losgetreten wird. So gesehen, sind wir richtig medienerfahren. Die Tatsache, dass wir schwangeren Frauen im Konflikt kompromisslos helfen und deren Babys dann auch noch zur Welt kommen, ertragen manche Zeitgenossen einfach nicht.

Jetzt ist es wieder soweit: Die Abtreibungslobby wetzt die Messer. Und wir? Was machen wir? Wir haben uns in Ruhe zusammengesetzt und überlegt, was wir dem entgegensetzen können. Klar ist, dass wir uns nicht wegducken werden. Wir stehen in der Verantwortung, für die Schwangeren und für ihre Babys. Also war die Antwort schnell gefunden: Gebet, Arbeit und Geduld. Und daraus haben wir dann eine „Kommunikationsstrategie“ gemacht.

Eine der wichtigsten Fragen, die wir uns dabei gestellt haben, ist die nach dem Umgang mit Journalisten. Dabei war schnell klar, dass wir es mit zwei fundamental unterschiedlichen Fraktionen innerhalb dieser Gruppe zu tun haben werden.

Die Einen verfügen über einen ausgeprägtes Berufsethos. Sie werden sehr bemüht darum sein, das Thema Abtreibung und Konfliktberatung objektiv und wahrheitsgetreu darzustellen. Sie werden die Interessen aller Beteiligten – auch die der Babys – im Auge behalten. Sie werden keine Zitate aus dem Zusammenhang reißen oder Aussagen verkürzt und entfremdet wiedergeben. Sie werden auch nicht plötzlich vor der Türe stehen und Rat suchende schwangere Frauen belästigen und deren Babys gefährden. Sie werden anrufen und Termine ausmachen.

Die Anderen werden jene sein, die schon vorher genau wissen, was sie schreiben werden. Sie arbeiten in der Regel für die linke Presse und sorgen mit Verleumdungen für Auflage. Sie diffamieren alles, was nicht Zeitgeist, was nicht Hedonismus, was nicht Jeder-darf-Alles ist. Mit jeder Menge Zynismus bemühen sie sich darum, aus Liebe, Familie, Treue, Loyalität und Verantwortung Schimpfwörter zu machen. Sie rennen auf alle los, die für diese Werte stehen. Ohne in der Substanz etwas wirklich Negatives über ihre Opfer sagen zu können, bedienen sie sich routiniert des bewährten Diffamierungs-Jargons. Ihre Lieblingswörter sind „dubios,“ „fundamentalistisch,“ „fanatisch,“ oder „ultrakonservativ“ und ein paar mehr. Jegliches Vertrauen, das man ihnen entgegenbringt, wird mit Spott und Häme im nächsten Bericht quittiert.

Für uns war schnell klar: Es ist sinnvoll, sich mit den Einen zu unterhalten. Bei den Anderen ist es Zeitverschwendung. Und so werden wir das auch halten. Übrigens sind wir damit nicht allein: Der FC Bayern macht das neuerdings auch so, wie auf spiegel.de nachzulesen ist („Wir reden nicht mit jedem“). Also, was dem FC Bayern recht ist, das ist uns billig!

Damit Sie sich ein objektives Bild über uns und über unsere Arbeit machen können, haben wir dieses BIRKE-Blog für Sie eingerichtet. Wir werden hier weiterhin ausführlich über die neueste Kampagne berichten und unsere Sicht der Dinge darlegen.

Dass unsere Vorgehensweise richtig ist, beweist der o. g. taz-Artikel vom 02.02.2008 eindringlich.

Da diffamiert ein Autor die BIRKE im üblichen Jargon. Mit dem Blick auf unsere Veranstaltung beim Christival, wäre ihm offenbar lieber, wenn das Familienministerium daran ginge „einzelne Inhalte zu kontrollieren“– ja so sind sie, die ach so toleranten Gutmenschen. Was Ihnen nicht passt, muss kontrolliert und verboten werden. Soweit sind wir aber Gott sei Dank noch nicht!

Bemerkenswert interessant an dem Artikel ist auch, dass uns die ProFamilia-Chefin in Baden-Württemberg (Rettig) „eindeutig“ zu den Lebensschützern zählt! Die eigene Organisation zählt sie demzufolge dann wohl zu den Nicht-Lebensschützern? Gut so, denn da gehört sie tatsächlich hin. Glückwunsch zu dieser treffenden Kategorisierung!
So, das war’s für heute. Wir werden uns einstweilen weiter um die Schwangeren kümmern, die zu uns kommen – das ist es, was wir am besten können. Und wir werden Ihnen helfen, wo und wie es nötig ist, damit sie sich für ihre Babys entscheiden und sie zur Welt bringen.

Sie möchten der BIRKE helfen? Dann unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende! Ihre finanzielle Unterstützung kommt unmittelbar Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ihren Babys zu Gute. Wir helfen diesen Frauen und ihren Familien mit Mietzuschüssen, zinslosen Kleinkrediten, Tagesmüttern und vielem, vielem mehr - damit ihre Kinder leben!

Spendenkonto: 1080043 bei der Sparkasse Bensheim (BLZ: 509 500 68)

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