Neue Tagebuch-Serie: Konfliktmuster und Lösungswege

Liebe Freunde und Unterstützer der BIRKE!

Jede Frau, die den Weg zur BIRKE findet, hat ihre ganz eigene Geschichte. Nicht selten sind diese Geschichten traurig und kaum zu fassen. Sie erzählen von tief verletzten Menschen: Von schmerzlichem Leid und tiefer Scham, von unerträglicher Einsamkeit und von bitterer Verlassenheit, von enttäuschter Liebe und gebrochenen Herzen, von massiven Drohungen und von zermürbender Angst.

Immer sind diese Geschichten so einzigartig und vielschichtig, wie die Menschen selbst.
Jede tut weh und brennt sich in die Herzen der Beteiligten ein. Und doch sind es Geschichten des Lebens: Weil es immer wieder aufs Neue gelingt, diese Lebensgeschichten gleichsam zu verwandeln, ihnen eine neue, grundlegende Wendung zu geben. Einem ständig wiederkehrenden Wunder gleich, entdecken wir gemeinsam mit diesen Frauen und ihren Familien neue Perspektiven und Lösungen.

In unserem monatlichen Freundesbrief und den alljährlichen „Schutzengelgeschichten“ berichten wir regelmäßig (mit stark verfremdeten Details) über die individuellen Schicksale der Frauen und Familien, die im Konflikt zu uns kommen.

Die Antwort auf die Frage, warum wir das tun, ist sehr einfach und sehr ehrgeizig zugleich: Wir wollen zu einem grundlegenden Umdenken in unserem Land beitragen. Die Arbeit der BIRKE beweist Tag für Tag, dass sich schwangere Frauen im Konflikt in der überwältigenden Mehrheit der Fälle für Ihr Kind entscheiden, wenn sie hochqualifiziert beraten werden und konkrete, individuelle Hilfsangebote erhalten.

So einzigartig die Lebensumstände und Schicksale der Betroffenen auch sind, können wir doch auf der Basis unserer jahrzehntelangen Erfahrung eindeutig feststellen, dass es immer wiederkehrende Grundschemata in der Schwangerschaftskonfliktberatung gibt:
Minderjährige, überforderte und überarbeitete Mütter; Schwangere denen schlicht der Mut zu einem Kind fehlt; Männer, die sich vor der Verantwortung drücken; Frauen, die sich zu alt für ein Kind fühlen und viele, viele mehr.

In einer neuen Blog-Serie möchten wir Ihnen ab sofort jede Woche eine dieser grundlegenden Konfliktkonstellationen vorstellen und darüber berichten, welcher Beratungsansatz und welche Art von Hilfe den Weg zu einem Ja zum Baby ebnen könnten. Beginnen werden wir damit am Montag, dem 1. Dezember 2008. Unser erster Beitrag hat den folgenden Titel: „Ich bin doch erst 16!“

Aus Heidelberg grüßt Sie herzlich

Ihr Kristijan Aufiero, Geschäftsführer